Vom TV-Journalismus zur Video-PR

Das Spannendste an meinen PR-Kollegen? Zu erfahren, wo die verschiedenen Laufbahnen ihren Anfang genommen haben. Diese Entdeckungstour macht mir besonders viel Spaß – quasi frei nach dem Motto: „Ein PR-Team ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man bekommt.“ Meine neuen Einsichten in das Vorleben meiner Kollegen darf ich ab heute in einer kleinen Serie mit euch teilen. Den Anfang macht Lara Röhrich, unsere Beraterin für Bewegtbild, die eine spannende Vergangenheit im TV-Journalismus im Gepäck hat.

 

Lara, du kommst aus dem TV- und Printjournalismus und machst jetzt PR. Wie kam es dazu?

Also, studiert habe ich Journalismus und während des Studiums bin ich bereits mit der PR in Kontakt gekommen. Ich fand sie von Anfang an reizvoll, habe dann aber erst den Weg in den Journalismus eingeschlagen, dort viel gelernt und mich nun für den besonderen Bereich Video-PR entschieden.

 

Und warum PR und nicht eine andere Kommunikationsdisziplin? Oder anders gefragt: Was hat die PR, was andere Berufe nicht haben?

PR fand ich schon immer spannend, da der Content für mich zählt. PR ist sehr vielseitig – von Bloggerkooperationen über die klassische Pressemitteilung bis hin zur Erstellung von Videos. Ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Das Storytelling in der PR ist spannend und ich kann dabei von meiner journalistischen Laufbahn profitieren.

 

Und wie genau profitierst du davon?

Durch meine Erfahrungen im TV- sowie Printjournalismus habe ich mir viele Skills angeeignet, die ich nun bei der Erstellung von Content nutzen kann. Außerdem kenne ich die Medienwelt und weiß, wie Themen ansprechend aufbereitet werden können.

 

Damit wir uns das noch besser vorstellen können: Wie würdest du deiner Oma erklären, was du so den ganzen Tag machst?

Das ist eigentlich ganz einfach. Ich führe beispielsweise Interviews mit interessanten Menschen, um Input für einen Blogbeitrag oder eine Pressemitteilung zu sammeln und schreibe daraus einen spannenden Text. Für die Videos plane ich, welche Elemente der Film enthalten soll, realisiere den Dreh und schneide das Material. Anschließend wird der Film mit dem Kunden abgestimmt und veröffentlicht. Verstanden, Oma? ;)

 

Verstanden! :) Also ist von Konzeption, Planung und Umsetzung alles dabei. Welche Facetten an deinem Job sagen dir denn besonders zu? Welche weniger?

Wichtig ist für mich: Ich komme durch meine Videos mit allen Disziplinen der Agentur in Kontakt. Ich mag die Arbeit mit unterschiedlichen Kunden aus ganz verschiedenen Branchen und zu vielen verschiedenen Themen. Mal drehe ich eine Referenz von einer Baustelle, mal einen Facebook-Film, dann wieder geht es um den Einbau von Sanitärinstallationen. Mein Joballtag ist also sehr abwechslungsreich und voller spannender Projekte.

 

 

Und last but not least: Was macht deiner Ansicht nach unterm Strich die Arbeit in einer Agentur aus?

Es ist wichtig, sich immer wieder auf neue Kunden und Projekte einzustellen, daher ist Offenheit essentiell. In einer Agentur darf man nicht festgefahren im Denken sein, denn jeder Kunde hat andere Wünsche, denen wir gerecht werden wollen. Außerdem sollte man sich schnell in neue Themen hineindenken können und dabei Spaß haben.

 

 

Profilbild Rebecca Rieder

Rebecca Rieder

Young Professional B2B

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