Walk like an Instagrammer – gerne, aber wie geht dieser Gang?

So nutzt du einen Instawalk in der Unternehmenskommunikation!

Insta–what? Es ist wirklich keine Schande, wenn man nicht weiß, was ein Instawalk ist. Kennenlernen und ausprobieren sollte man diese Maßnahme aber trotzdem, denn sie bietet unglaubliche Möglichkeiten in der digitalen Kommunikation. Außerdem kommt man dabei auch noch vor die Tür: oft an Orte, zu denen nicht jeder Zugang hat. Man erlebt spannende analoge Dinge und trifft nette Leute. So neulich passiert bei unserem Kunden Dinkelacker-Schwaben Bräu. Unter dem Motto #schwabenwalk trafen sich geladene Influencer und private Instagrammer im Festzelt Wilhelmer’s SchwabenWelt auf dem Cannstatter Wasen zum ersten #Instawalk für die Marke Schwaben Bräu.

 

Was ist ein Instawalk?

Instawalk ist ein zusammengesetztes Wort, genauer gesagt ein sogenanntes Koffer- oder Schachtelwort, aus den Wörtern Instagram (Insta) und walk, der englischen Bezeichnung für Spaziergang. Kurz und knapp lässt sich Instawalk also am besten mit Fotospaziergang übersetzen.

 

Bei einem Instawalk verabreden sich Instagrammer ganz real zu einem gemeinsamen Ausflug. Sie fotografieren beispielsweise ein bestimmtes Gebäude, ein Gelände oder ein Ereignis. Im Unterschied jedoch zu normalen Ausflügen, bei denen jeder seine eigenen Fotos schießt und vielleicht später den anderen Teilnehmern per Whats-App schickt, geht es bei einem Instawalk darum, Fotos öffentlich mit anderen Usern zu teilen. Im Social-Media-Kanal Instagram werden auf dem jeweiligen Profil des Teilnehmers die Fotos und Videos hochgeladen und bearbeitet. Nun können sie auf Instagram (oder auch anderen Social-Media-Plattformen) verbreitet werden. Besonders hohe Reichweiten werden erzielt, wenn die Inhalte geteilt werden. Dazu „vertaggen“ sich die Teilnehmer des Instawalks, d.h. sie markieren sich – für jedermann sichtbar – gegenseitig und erhöhen so ihre Reichweite. Die Suche über Hashtags (#) bei Instagram bietet zusätzlich die Möglichkeit, gezielt nach Fotos zu einem bestimmten Thema zu suchen. Für einen Instawalk gibt es daher auch einen speziellen Hashtag. Im Falle unseres Kunden Dinkelacker gibt es sogar drei: #schwabenwalk, #schwabenbräu und #schwabenwelt.

 

Soweit die Definition eines Instawalks. Klingt ganz amüsant, aber nicht wie der richtig große kommunikative Wurf? Eine nette Spielerei für alle Selfie-verliebten Smartphone-User? Weit gefehlt! Wie umfangreich Instagram mittlerweile ist und welche Bedeutung sich daraus für die Kommunikation eines Unternehmens ableiten lässt, offenbart ein Blick auf die Nutzerzahlen: Im Juni 2018 verzeichnete Instagram eine Milliarde aktive Nutzer. Tendenz steigend.

 

 

Was bringt ein (Corporate) Instawalk?

Das Spannende am Instawalk ist, dass mehrere Personen ein und dasselbe Motiv fotografieren und es so aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln einfangen. Daraus ergibt sich eine starke Variation der Motive, der Blickwinkel und der Fotokompositionen unter den Teilnehmern.

Für Unternehmen bietet das Chancen und Vorteile in mehrfacher Hinsicht: Zum einen erhalten sie, je nach Absprache mit den Fotografen, neue Bilder. Zum anderen liefern die verschiedenen Aufnahmen einen interessanten und mit Sicherheit neuen Blick von außen auf ihr Produkt. Wie Instagrammer ein Motiv sehen und wie sie es teilen, liefert Unternehmen wiederum Informationen, was der Community wichtig ist, was gerade angesagt ist. Indem Instagrammer die Aufnahmen teilen, verleihen sie dem Motiv eine Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Für Unternehmen wie für Influencer ist der Instawalk eine Win-Win-Situation: Die Unternehmen befeuern über einen Instawalk ihre eigenen Social-Media-Kanäle. Die Influencer im Gegenzug erhalten unter anderem neues Material, mit dem sie ihren Kanal füllen und so die Ansprüche ihrer Follower bedienen können.

 

Für welche Unternehmen eignet sich ein Instawalk?

Wer also sollte jetzt die Schuhe für einen Instawalk schnüren? Alle, die sich im sozialen Netz bewegen und die die Reichweite ihrer Kanäle steigern wollen. Man ist dabei übrigens in bester Gesellschaft: Sogar die großen DAX-Konzerne machen regelmäßig Instawalks. Die Telekom z.B. lädt ausgewählte Instagrammer zur Foto-Safari ins CEO-Büro in die Hauptzentrale in Bonn oder auf die oberste Ebene des Berliner Fernsehturms ein.

 

Content im digitalen Raum lässt sich über einen Instawalk gut und auch relativ einfach verbreiten. Allerdings ist Content nicht gleich Content. Damit der Instawalk ein Erfolg wird, braucht es einen guten, zielgruppenrelevanten Inhalt. Instagram ist neben Facebook und YouTube einer der führenden Kanäle, gerade für die jüngere Zielgruppe. Und diese erreicht man mit einem Instawalk – wie neulich beim #schwabenwalk unseres Kunden Dinkelacker-Schwaben Bräu.




So geht Content: #schwabenwalk auf dem Volksfest

Es gibt Orte, die ziehen immer. Einer davon ist der Cannstatter Wasen. Grund genug, dass die führende Brauerei Stuttgarts diese Location nutzt, um ihre digitale Kommunikation mit einem Instawalk zu bereichern. Für die Fotosafari quer durchs Schwaben Bräu-Festzelt inklusive Meet & Greet mit Stimmungsmachern wie Almklausi, Melanie Müller oder Lorenz Büffel hatten sich zwei namhafte Instagrammer bzw. Blogger aus Stuttgart angemeldet: Tricky Tine und Mc Bruddaal. Ebenso mit von der Partie waren die Igerstuttgart mit rund 10 Micro-Influencern. Summa summarum kommt Dinkelacker mit seinem #schwabenwalk damit auf eine Reichweite von rund 124.000 Nutzern – die eigenen Kanäle @schwabenbraeu und @schwabenwelt dabei noch nicht eingerechnet. Das kann sich doch sehen lassen, oder?

 

Bildquelle: shutterstock / Kaspars Grinvalds

Profilbild Katrin Möllers

Katrin Möllers

Geschäftsführerin

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