Warum ich mich für ein Volontariat in einer Agentur entschieden habe

Nach dem Studium ins Agenturleben einzusteigen bedeutet: Neuland betreten – das habe ich bei meinem Praktikum im Juni 2017 schnell gemerkt. Da ist zum einen das Einfinden in den Berufsalltag nach mehreren Jahren an der Universität. Zum anderen jonglieren meine neuen Kolleginnen mit Worten wie „thermischer Zirkulationsabgleich“ oder „Vorwandinstallationssystem“ und scheinen sich dabei gegenseitig problemlos zu verstehen. Obwohl Sprache schon immer meine Stärke war, gab es einiges zu lernen, denn: In der B2B-Kommunikation ist das fachliche und technische Verständnis für neue Inhalte mindestens genauso wichtig, wie ein gutes Sprachgefühl. Neben dem Erlernen des PR-Handwerks galt es also auch in die Tiefen der Fachjargons meiner Kunden einzutauchen – Challenge accepted!

 

Volontariat in einer Agentur oder im Unternehmen?

Trotz meiner Praktika und Werkstudententätigkeit in Verlagen und Unternehmen stand für mich schnell fest: Für mein Volontariat soll es in eine Agentur gehen.

Weshalb? Weil dort kein Arbeitstag dem anderen gleicht – das Zauberwort lautet Vielseitigkeit:

 

  • Thematisch: Gemeinsam mit zwei bis drei Kolleginnen betreue ich drei Kunden der Branche Sanitär-Heizung-Klima – und bin begeistert, wie spannend das sein kann! Plötzlich sind Fachworte keine Fremdworte mehr für mich. Die Kunden unterscheiden sich in ihren Produkten, Zielgruppen und thematischen Schwerpunkten – das schafft Abwechslung und fordert meine Kreativität.
  • Textlich: Ob klassische Pressemitteilung, Newsletter, spannende Referenz, aktueller Facebook-Post oder anwendungsorientiertes Advertorial – jeder Kunde positioniert sich in den Medien auf verschiedene Art und Weise. Damit einher geht ein unternehmenseigener Schreibstil und eigene Textformen. Monoton wird es nie!
  • Organisatorisch: Persönliche und ungezwungene Absprachen mit den Kollegen, spontane To-dos der Kunden und ein individueller Austausch sind genauso Teil meiner Arbeit, wie klare Strukturen und Prozesse. Da hat natürlich jeder Kunde sein eigenes Handling und einen eigenen Workflow. Parallel dazu bekomme ich gute Einblicke in Unternehmensabläufe jeglicher Art – vom Mittelständler bis zum internationalen Konzern.


Volontariat als Weiterbildung

Nach dem Studium wollte ich Praxisluft schnuppern – das stand fest. „Learning by doing“ kam da nach der Uni gerade recht. Doch ganz losgekommen vom Wunsch nach theoretischem Verständnis und fachlichem Background bin ich nicht. Die ideale Lösung: ein Volontariat.

Und bei A&M bin ich fündig geworden: Hier kann ich Theorie und Praxis verbinden. Das agentureigene Campus-Konzept holt mich an meinem Wissensstand ab. Ob interne Schulungseinheiten, externe Coachings oder die Teilnahme an auf uns Volontäre und Junioren zugeschnittene Veranstaltungen: Bei allen Formaten kann ich Neues lernen, die Hintergründe unserer Arbeit verstehen und später das Gelernte auch im Arbeitsalltag anwenden. Besonders hilfreich: Alle Mitarbeiter dürfen Themenwünsche einbringen. So wird die Weiterbildung nicht nur praxisorientiert, sondern auch individuell maßgeschneidert.

 

Wie das A&M Campus-Konzept beim Rest der Truppe ankommt, verrate ich beim nächsten Mal. Bleibt dran!

 

Profilbild Katharina Pfau

Katharina Pfau

PR-Volontärin

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